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Martin ist der Vater von Frasier und Niles. Seine
geliebte Ehefrau Hester, die wie jetzt ihre Kinder Psychiaterin war, ist vor einigen Jahren gestorben.
Martin war früher Polizist und ist auf Streife gegangen. Er musste seinen
Beruf aufgeben, nachdem er im Dienst
einen Schuss in die Hüfte bekommen hatte. Seitdem ist er gehbehindert. Als er aufgrund der Behinderung irgendwann
nicht mehr allein zurecht kommt, zieht er samt seinem Hund Eddie bei Sohn Frasier ein.
Dort verbringt Martin fortan viel Zeit mit Fernsehen. Er sitzt dabei in einem alten abgenutzten Sessel, den er aus
seiner ehemaligen Wohnung mitgebracht hat, trinkt ein Bier und schaut vorzugsweise Sport. Frasier hasst den hässlichen
Sessel abgrundtief, weil er nicht zu den vielen anderen kostbaren und erlesenen Möbeln in seiner Wohnung passt, aber
Martin ist das egal.
Die beiden geraten sowieso des Öfteren aneinander, weil sie vom Typ und Charakter her völlig unterschiedlich sind.
Martin liebt die einfache, rustikale Lebensart, er trifft sich gerne mit Freunden in seiner Stammkneipe und Hund Eddie
ist sein Ein und Alles, während Feingeist Frasier das ganze Gegenteil von ihm ist.
Martin scheut sich nicht davor, seinen Söhnen auch mal die Meinung zu sagen, wenn diese gerade mal wieder zu sehr
abheben. Mit ein paar warmen Worten oder einer Standpauke bringt er sie dann wieder zur Vernunft und holt sie auf
den Boden der Realität zurück.
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