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Die Serie "Frasier" wird zwar in Los Angeles gefilmt,
soll aber eigentlich in Seattle spielen. Darum habe ich hier
eine kleine Infoseite mit Bildern über Seattle
eingefügt. (Die Bilder
können durch anklicken vergrößert werden.
Bei Mouseover erscheint bei manchen Browsern zudem ein kleiner Text.)
Seattle, die
Hafenstadt, ist die größte Stadt im US-Bundesstaat Washington, am
Nordwest-Zipfel der USA gelegen. Die Stadt hat ca. 553 000 Einwohner, die Metropolitan Area
sogar 1,97 Mio. Früher war Seattle, die "Perle
des Nordwestens" oder "Emerald City", wie die Stadt auch noch
genannt wird, ein Geheimtipp unter umzugswilligen Amerikanern. Man
führte dort ein ruhiges Leben in einer sauberen Großstadt, die von
intakter und wilder Natur umgeben ist. |
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Ein bisschen litt die Stadt unter dem Ruf, dass
es in dem "provinziellen" Ort das ganze Jahr über regnen würde.
Doch es hat sich rumgesprochen, dass dort weniger Niederschlag fällt, als
in Boston an der Ostküste. Mittlerweile sind auch die
Grundstückspreise ins Unermessliche gestiegen und
für einige Teilbezirke |
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wurde eine Zuzugssperre verhangen. Was Seattle so beliebt macht, ist vor allem die einmalige
Lage der Stadt. Seattle ist umgeben von von Wasser. Die
natürlichen Buchten des Puget Sound erschließen auf der Westseite
den 230 km entfernten Pazifik, während ein ausgedehnter Binnensee, der
Lake Washington, die Stadt zum Osten hin begrenzt. |
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Und in fast
allen Himmelsrichtungen erheben sich majestätisch schneebedeckte
Bergketten: Die Sonne geht über Mt. Rainier auf und versinkt abends
hinter Mt. Olympus. Diese Lage beschert Seattle ein durchgehend mildes
Klima. Bis heute wirken die Stadt und seine Bewohner
ungezwungen und natürlich, ein Hinweis auf das geringe Alter der
Stadt und ihrer Pionier-Vergangenheit. |
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Seattle begann Mitte des 19. Jh. als
kleines Hafennest, in dem das alte Yesler-Sägewerk die umliegenden
Baumbestände zu Holz verarbeitete, das dann nach Kalifornien oder
Asien verschifft wurde. Dieser Vorposten der
Zivilisation, wenig mehr als eine ärmliche Ansammlung von
Blockhütten, in die sich höchstens Trapper verirrten, wuchs 1897
quasi über Nacht zu einer mittleren Kleinstadt: |
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Der Ruf "Gold!" ließ innerhalb weniger
Monate mehr als 20.000 abenteuerlustige Goldsucher nach Seattle
strömen, die sich hier nach Alaska einschifften. Der Klondike Goldrush bescherte der Stadt eine heftige, aber
kurze, wirtschaftliche Blüte.
Bis vor einigen Jahren legten im Hafen von
Seattle die Fährschiffe nach Alaska ab. Der Hafen ist darüber hinaus das
Tor nach Asien. |
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An der Waterfront, der Uferpromenade, kann man schön
spazieren gehen oder in
der Bucht an Boots- ausflügen teilnehmen.
Am nördlichen Ende liegt der Waterfront Park, in dem es ein
großes Rundkino gibt, in welchem fantastische Unterwasserfilme
gezeigt werden. Auch beherbergt der Park das Seattle
Aquarium, in
dem man jede Menge Fische und andere Meeresbewohner bestaunen
kann. |
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Weiter nördlich, etwas abgesetzt
vom Wasser, liegt der berühmte Pike Place
Market, eine alte, zweistöckige Markthalle aus der vorletzten
Jahrhundertwende. Hier gibt es u.a. fangfrischen Lachs, Königskrabben
aus Alaska und Muscheln in grenzenloser Fülle zu kaufen. Nebenan laden
etliche (Fisch-)restaurants, Geschäfte und kleine Kneipen zum Verweilen
ein. |
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Von
der Waterfront aus führt eine Straße in Richtung Osten zum
Pioneer Square,
dem historischen Zentrum der Stadt. Dort,
wo heute der Totempfahl in der Mitte des Platzes steht, wurde einst
der Grundstein für Seattle gelegt. Der Pioneer
Square hat indes eine weitere Bedeutung: Nach einem fast
stadtweiten Brand im Jahr 1889 wurden Teile der Stadt höher gelegt
und auf den Erdgeschossen der alten Gebäude errichtet. Ganze
Straßenzüge lassen sich daher im Underground Seattle
besichtigen.
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Während der Prohibition diente diese
unterirdische Stadt Alkoholschmugglern als Versteck. Später fanden hier
Obdachlose ein warmes Plätzchen, bevor diese
"Stadt unter der Stadt" der
Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.
Südöstlich vom Pioneer Square liegt der
International District, in dem vor allem chinesische und koreanische
Einwanderer leben.
Am nördlichen Ende der Innenstadt zieht
sich die "Broadway" genannte Broad Street quer durch das
Straßengitter Seattles. Diese Hauptstraße ist die Amüsiermeile der
Stadt. Viele Kneipen, Cafés und |
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Restaurants liegen hier
dicht an dicht. Auch einige der Rockcafés, in denen junge,
aufstrebende Bands auftreten, sind am Broadway zu finden. Seattle
ist in den 90er Jahren weltweit durch
eine besondere Rockmusik, den Grunge Rock,
bekannt geworden. In Seattle wird diese verspielt-heitere Version
der Rockmusik in vielen Kneipenrund um den Broadway gespielt. |
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An der Ecke Pine St./4th Ave. bahnt sich eine Magnetschwebebahn, die
Monorail, ihren Weg durch die Hochhäuser. Sie fährt zum Seattle
Center, welches das Herzstück der Weltausstellung war. Dieses Center beherbergt
heute Museen, Restaurants, das Opernhaus und natürlich die Space Needle, das ungekrönte
Wahrzeichen der Stadt. Dieser anmutige, 184 Meter hohe |
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Fernseh- und
Aussichtsturm mit Drehrestaurant wirkt in seiner filigranen Architektur noch heute
futuristisch und macht die Stadtsilhouette zu einer der schönsten
in den USA. Über den Mountlake Boulevard gelangt man zum
Campus der University of Washington, wo sich ein Besuch des Burke Museum lohnt. Mit
einer Fülle von beeindruckenden Exponaten werden hier die
Indianerkulturen des |
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Nordwestens wieder lebendig. Der landschaftlich reizvolle
Interlaken Boulevard führt zum Lake Union, an dessen Ufern eine bunte Flotte
von Hausbooten festgemacht hat.
Im Hafen von Seattle setzen täglich mehrere
Autofähren zur kleinen
Insel Bainbridge Island über. Dort kommt
man zuerst im Örtchen Eagle
Harbour an, wo es Andenkenläden,
Restaurants und Weinstuben gibt. Von da führt der Highway 305 in
Richtung Norden, wo man durch das Port Madison Indian Reservation
kommt. Dort werden im Suquamish |
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Museum Live-Demonstrationen alter
Handwerke und das Alltagsleben der Indianervölker veranschaulicht. Sehenswert ist auch das alte Old Man House, das
größte Langhaus in Amerika. In der
Nähe liegt das Grab des
legendären
Chief Seattle, dem Namensgeber der Stadt. Dieser war der Häuptling der
Suquamish und Duwamish Indianer (geboren ca. 1786 in Puget Sound/USA,
gestorben am 07.06.1866 in der Port Madison Reservation bei Seattle/USA).
Noch ein paar Bilder zum Vergrößern: |
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